Reise: Athen, Teil 2

Sodala, inzwischen bin ich wieder in der Heimat angekommen und war froh, als der Flug vorbei war (manche Sitznachbarn und schreiende Kinder…). Ich war ja ein paar Tage in Athen und mir wurde anfangs gleich mein Handy geklaut, wie ich in den ersten Eindrücken berichtete. Nun, was macht Frau ohne Handy? Die Stadt altmodisch mit Stadtplan entdecken!

Das ist übrigens der Blick vom Roof Garden des Hotels Richtung Akropolis, dazwischen der Hotelpool. Nicht schlecht, oder?

Reise: Athen, Teil 2

Zum Glück drehte ich an dem Tag nur eine kleine Runde zum antiken Olympia-Stadium, da es kurz darauf zum Schütten began. Der nächste Tag versprach nicht besser zu werden. Es war tagsüber Regen mit Gewittern angesagt.

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Zu meiner Überraschung regnete es nicht von Beginn an, aber bei den Wolken beeilt man sich trotzdem freiwillig…

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Vorbei an vielen antiken Sehenswürdigkeiten – anscheinend ist bei mir von der Schulzeit doch noch etwas hängen geblieben. Ich erinnere mich, wie mein Geschichtslehrer beispielsweise von der Akkustik des Theaters sprach –

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und Olivenbäumen

Reise: Athen, Teil 2

hoch zur Akropolis, die aktuell vor allem eines ist: eine große Baustelle.

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Sehenswert ist auch das Akropolis-Museum. Studis aufgepasst: selbst mit dem deutschen Studentenausweis (ich studiere noch nebenbei ein wenig) bekommt man fast überall kostenlosen Eintritt. Nur beim antiken Olympiastadium musste ich einen reduzierten Eintritt von 1,50 Euro zahlen.

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Von antiken Baudenkmälern hatte ich fast schon zu viel, überall alte Steine und so 😉

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Ursprünglich wollte ich noch eine Runde durch die Altstadt drehen, doch leider haben diesmal die Wolken gesiegt und es schüttete, was nur runter kommen kann. Zum Glück waren ein paar nette Restaurants in der Nähe. Eines, wo fast nur Griechen saßen, wählte ich aus: Dia Tauta.

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Die hatten auch ein anderes Bier als Amstel! Geschmacklich war es leider kein großer Unterschied.

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Von der Karte lachten mich zig Gerichte an; solche Sachen wie Spinat-Bohnen-Pastete, Lamm mit Spinat oder ein Fischgericht. Schlussendlich entschied ich mich für einen armenischen Kebap, der gut mundete. Die Pommes waren übrigens besser als die zuletzt im Hotel. Der Service war gut und der Kuchen vom Nachbartisch sah üppig aus. Kurzum: empfehlenswert! Ich zahlte für Getränk und Essen (Wasser, Oliven und Brote gabs zudem) 13,50 Euro.

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Als sich der Regen etwas beruhigte, zog ich dann los. Statt durch die Altstadt und zur Markthalle, mit der Metro zurück zum Hotel. Auf dem Weg dorthin verwandelten sich Gehwege und Straßen in Flüsse. Selbst meine Gore-Tex Turnschuhe halfen wenig, da das Wasser von oben rein floss. Zwar gab es noch ein paar interessante Museen in der Nähe des Hotels, aber auf einen Besuch in nassen Schuhen hatte ich wenig Lust.

Reise: Athen, Teil 2

Handy weg, Schuhe nass – kann ich trotzdem einen Besuch empfehlen? Ja! Akropolis und die anderen Sehenswürdigkeiten gehören einfach zur europäischen Geschichte dazu. Die Stadt selbst schaut häufig etwas trostlos aus. Viele Mietshäuser wurden schnell hochgezogen und das sieht man ihnen an. Trotzdem hat Athen einen gewissen Charme und die Athener, die ich kennen lernte, waren alle recht nett. Aus kulinarischer Sicht kann ich Limetten-/Zitronenkuchen sowie die Sesamkringel empfehlen. Beides findet sich fast an jeder Straßenecke, genauso wie leckeren Kaffee, der irgendwie anders schmeckt als daheim.

Reise: Athen, Teil 2

Ich konnte es natürlich auch nicht lassen und habe ein paar kulinarische Mitbringsel mitgenommen:

  • Bergkräuter-Tee
  • Digestiv
  • Thymian-Honig aus Kreta
  • Mastik-Likör
  • Salatbesteck aus Olivenholz
  • Puren Mastix in zwei unterschiedlichen Größen
  • Kaugummi mit Mastix
  • sowie (weniger kulinarisch) Weihrauch.

Fast wären außerdem noch Oliven im Handgepäck gelandet… Aber nachdem der Rucksack schon relativ schwer war, habe ich es dann doch bleiben gelassen. Ich bin vor allem auf Mastix gespannt. Mastix ist das Harz von Mastix-Pistazienbäumen und gilt als eines der ersten Würzmittel im Mittelmeerraum. Im Laufe der Zeit ging das Wissen um die Würze fast verloren und wird mitterweile vor allem bei Süßspeisen verwendet.

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3 Kommentare

  1. Oh, das glaube ich gerne, Friederike!
    Wenn die Sonne schien, gefiel mir die Stadt gleich noch besser 😀
    Das neue Akropolismuseum war wirklich interessant, mit schönem Ausblick auf die Akropolis. Insbesondere die Vasen im Aufgang fand ich beeindruckend.
    Liebe Grüße, Daniela

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