Restaurant: Frau Li

Restaurant: Frau Li

In diesem Jahr habe ich seit langem wieder Gutscheinb├╝cher, eines f├╝r Restaurants und eines f├╝r Bierg├Ąrten. Das erste hat mich und eine Begleitung zu Frau Li gef├╝hrt. Ich wollte nach langem wieder asiatisch Essen und mich machte die Kombi aus Thai, Chinesisch und Koreanisch neugierig. Schnell war ein Tisch reserviert und schon ging es hin. Das Restaurant wirkt nicht wie ein ├╝bliches Asiarestaurant. Daf├╝r ist es zu modern und stylisch eingerichtet. Die Tische f├╝llten sich auch rasch im Laufe des Abends. Nun ging es an die schwierige Entscheidung, was verk├Âstigt werden soll. Als Vorspeise w├Ąhlten wir die┬áJiaozi-Suppe und eine kleine Dimsum-Platte mit Teigtaschen vom Grill, Scampi, vegetarischen Fr├╝hlingsrollen und Sat├ę-Spie├čen. In der Suppe h├Ątten f├╝r mich gerne noch mehr Jiaozi sein k├Ânnen, aber von der Platte war ich begeistert. Die Erdnusssauce hat es mir insbesondere angetan, die zu den Spie├čen gereicht wurde. W├Ąhrend mein Gegen├╝ber ein Thai-Curry probierte, entschied ich mich f├╝r Scharfes Rind. Das sind Rindfleischstreifen mit scharfem Kimchi und Knoblauch, serviert mit Sauce und Reis. Ich fands angenehm scharf und war positiv ├╝berrascht von der Kombination. Mein Gegen├╝ber war vom Thai-Curry ebenfalls begeistert. Als Nachspeise w├Ąhlten wir Goldene Dumplings, einer knusprig gebackenen Dampfnudeln mit s├╝├čem Dip, der vanillig […]

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Urlaub: Zaanse Schans

Urlaub: Zaanse Schans

Zaanse Schans ist ein Freilichtmuseum bei Zaandam, welches man entweder per Bus oder Zug leicht aus Amsterdam erreichen kann. Aus Zaandam, wo unser Hotel stand, sind es genau zwei Stationen per Zug, der am Wochenende alle 30 Minuten, unter der Woche alle 15 Minuten f├Ąhrt. Das Freilichtmuseum ist an sich kostenlos. F├╝r das Zaans Museum, Windm├╝hlen und manche Workshops zahlt man daf├╝r. Wenn man in das Museum will, lohnt sich die Zaanse Schans Karte (15 Euro als wir dort waren), ansonsten f├Ąhrt man g├╝nstiger jede Sehensw├╝rdigkeit einzeln zu zahlen. Angefangen hat das bereits im 19. Jahrhundert mit einem M├╝hlenmuseum in einem der M├╝hlen. Mit der Zeit wurden mehr historische Geb├Ąude und M├╝hlen zusammen getragen. Zu bestaunen gibt es L├Ąden, wo Clogs hergestellt werden, M├╝hlen (wir waren in einer F├Ąrberm├╝hle, daneben gibt es S├Ągem├╝hlen und ├ľlm├╝hlen), Schokoladenladen mit alten Formen, S├╝├čigkeitswarenladen, bei dem hinten Spekulatius gebacken wird und ebenfalls alte Formen betrachtet werden k├Ânnen, K├Ąserei (eher Verk├Âstigung und Verkauf), ein Nachbau von Albert Heijns erstem „Supermarkt“ und vieles mehr. Die Clogausstellung fand ich faszinierend. Nachdem es wie aus K├╝beln sch├╝ttete, war es zudem angenehm mal kurz im Trockenen zu stehen. Nat├╝rlich wurden Clogs auch verkauft, aber ich muss nicht alles haben. […]

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Bier: Brouwerij ‚t IJ

Bier: Brouwerij 't IJ

Wir wollten uns unbedingt eine Brauerei in Amsterdam antun. Ich tendierte zu oedipus, ein anderer aus der Gruppe schlug Brouwerij ‚t IJ vor. Nachdem die Brauerei auch F├╝hrungen anbietet, die wir nat├╝rlich knapp verpasst hatten, ging es zur M├╝hle mit Bar und Brauerei knapp au├čerhalb des Stadtzentrums. Der Weg dorthin f├╝hrte uns vorbei am botanischen Garten und am Zoo. Die Windm├╝hle konnte man schon von etwas weiter weg erkennen, so dass Verlaufen fast unm├Âglich war. Nachdem es windig und frisch war, bekamen wir leider innen keinen Platz mehr, sondern begn├╝gten uns mit einer Bank drau├čen. Es ist praktisch, wenn man zu mehreren ist: mehr Bier zum Probieren. Um es uns leichter zu machen, entschieden wir uns f├╝r ein Tasting-Brett an der Bar. Je nach Bier schmeckte es zwischen einfach nur bitter und ├Ąu├čerst k├Âstlich. Das dritte von links war nach dem malzigen eins weiter links etwas zu herb. Bei sch├Ânem Wetter vermutlich deutlich s├╝ffiger als bei Wind und K├Ąlte. Probiert wurden laut Kellner Zatte (Tripel), Natte (Dubble), Columbus (Amber Ale, sehr s├╝ffig), IPA (wirklich bitter) und Ijwit (Weizen?).

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Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Urlaub: Foodhallen Amsterdam

Etwas au├čerhalb des Zentrums liegen die┬áFoodhallen. Hier bekommt man von Bier, ├╝ber Burger, Steaks, Sommerrollen bis hin zu Sushi, Tacos, S├╝├čem, Bitterballen eigentlich alles m├Âgliche und unm├Âgliche. Die Tische stehen zwischen den Fressbuden, die sich meist eher am Rand befinden. Au├čerdem gibt es oberhalb noch einen kleineren Bereich mit Tischen und St├╝hlen. Erstes Essen bei den┬áFoodhallen┬áwaren Bitterballen, genauer gesagt der Tasting Platter mit f├╝nf verschiedenen Bitterballen von┬áDe Ballenbar. Die Ballen mit Rind und Bouillabaisse konnte ich probieren und f├╝r gut empfinden. Die anderen aus der Gruppe waren ebenfalls zufrieden mit dieser Wahl. Die Bitterballensauce – auf jeden Fall mit grobk├Ârnigem Senf – w├╝rde ich gern selbst nachmachen. Hat wer gute Rezepte? Bao-Burger von┬áBaowowow┬ámit Schweinefleisch. Das Fleisch schmeckte jedem, der Bun war nicht jedermans Sache. Vietnamesische Sommerrollen von┬áViet View┬ákamen hingegen bei jedem gut an. Rib-Eye war die eine F├╝llung, die andere war glaub Schweinefleisch. Zum Abschluss eine Nachspeise von┬áPetit G├óteau. Achtung: Papps├╝├č und eine gewaltige Kalorienbombe! Das eigene Bier der Foodhallen fand ich sehr lecker, aber auch die anderen Bier von der Beer Bar waren gut trinkbar. Wenn ich jetzt nur noch w├╝sste, was das alles war… Die Foodhallen kann ich empfehlen. Es ist f├╝r jeden Geschmack was dabei. Preislich vollkommen […]

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Bier: Bier in Amsterdam

Bier: Bier in Amsterdam

In Amsterdam war ich bisher nur beruflich. Nat├╝rlich h├Ąngte ich noch jeweils einen Tag oder so dran, aber es ist trotzdem etwas anderes. Vor kurzem ging es f├╝r ein Wochenende hin. Nachdem Craft Bier ein Renner ist und ich neugierig bin, mussten meine Begleiter und ich einfach ein paar Bierchen verk├Âstigen. Am ersten Abend probierten wir die f├╝nf Flaschen. Blonde von Henri Willig, ein White Ale von oedipus, Barley Wine von Brouwerij de Prael, Gin Weizen von Gebrouwen door Vrouwen, IPA von Henri Willig. Wer Henri Willig nicht kennt: dies ist glaube ich die bekannteste K├Ąseladenkette in Amsterdam, wenn nicht in den Niederlanden. Das Blonde links von Henri Willig schmeckte leicht nach Vanille und war angenehm s├╝ffig. Die weiteren Biere waren allesamt lecker, wobei wir beim Gin Weizen nicht darauf kamen, wof├╝r Gin im Namen steht. W├Ąhrend wir auf unseren Zeitslot beim Anne-Frank-Haus warteten, suchten wir uns eine Kneipe auf. Uns verschlug es ins De Prins, wo wir noch einen Stehtisch ergattern konnten. Das Bier meiner Wahl war das Princess Beer. Das Witbier wurde in einem kleinen Gl├Ąschen serviert und war ganz nach meinem Geschmack. An der Hotelbar hatte ich noch ein Kaper IPA der Brouwerij Hoop, welches wirklich bitter […]

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