Rezension: Es geht auch ohne Plastik – 4. Woche

Rezension: Es geht auch ohne Plastik - 4. Woche

Nachdem es in Woche 3 um das Bad ging, behandelt die 4. Woche der Plastik-Challenge Wohnen/Kinderzimmer/BĂŒro. Die Woche hat es genauso wie die nĂ€chste Woche in sich. Wie immer taucht die FreizeitaktivitĂ€t Feuerwehr auf, zudem bin ich die ersten Tage unterwegs. Wer mir auf Instagram folgt, wird sehen, dass ich auch mal Essen in Plastikboxen mitnahm. Mehr dazu aber an den passenden Challengetagen. Challenge Die Challenge geht langsam dem Ende zu. Diesmal bewegen wir uns in der restlichen Wohnung sowie im BĂŒro. Wohnzimmer plastikfrei machen Es ist Samstag und ich soll mein Wohnzimmer plastikfrei machen. Nun, ich stehe um 4:30 Uhr auf, um an den Flughafen zu fahren. Der Tag lĂ€uft jedenfalls nicht so, wie er in der Challenge sein sollte. Ich habe wie immer Flaschenöffner, Taschenmesser und meine Trinkflasche dabei, aber den Kaffee gibts im Pappbecher. Wenn ich mich jetzt, ein paar Tage spĂ€ter, im Wohnzimmer umschaue, entdecke ich schon einiges an Plastik: Legosets, WĂ€schekörbe, einen Gymnastikball und vor allem Kabel – LAN-Kabel, USB-Kabel. Auch sind Tastatur, Maus, Monitor, usw. aus vielen Plastikbestandteilen. Da das Wohnzimmer plastikfrei machen haut nun mal als IT-ler nicht hin. Insbesondere soll man bei dekorativen GegenstĂ€nden auf das Material achten. Deko bei mir? Lego, […]

Weiterlesen

Bier: BiergÀrten im Englischen Garten

Bier: BiergÀrten im Englischen Garten

Was  macht man, wenn man Besuch bekommt, der in einen Biergarten will? In den Biergartenfahrplan schauen, welcher Biergarten am nĂ€chsten zum Hotel liegt, um dann eine Biergartentour durch den Englischen Garten zu starten. FĂŒr uns ging es vom Aumeister am nördlichen Rand des Englischen Garten Richtung SĂŒden bis zum Chinesischen Turm. Wer noch etwas Geld sparen will, kann zudem das Biergartengutscheinbuch verwenden, welches ich praktischerweise hab daheim liegen lassen. Der Aumeister ist einer meiner LieblingsbiergĂ€rten. Er ist schön zwischen BĂ€umen gelegen und es verirren sich kaum Touristen hierher. DafĂŒr finden Fahrradfahrer und SpaziergĂ€nger mit Hund ein. Das Essen ist vielleicht nicht gĂŒnstig, aber lecker. Mit GlĂŒck bekommt man auch Steckerlfisch. Zu Fuß ging es weiter zum Mini-HofbrĂ€uhaus, wo uns die Bedienung gleich begeisterte. Wir bekamen noch einen Platz an einem der BierbĂ€nke. Viele flackten einfach in der Wiese. Die Preise sind noch angenehm human und der Biergarten ist eben Mini. Hirschau wurde mir empfohlen, als ich nach MĂŒnchen kam. Das Bier war ok, aber allzu lange hat es uns hier auch nicht gehalten. Beim Seehaus kamen wir bei Sonnenuntergang an. Neben einem leckeren Bier futterten wir Currywurst, nachdem die letzten Rippchen vor uns verkauft wurden. Selbst die Pommes schmeckten so […]

Weiterlesen

Urlaub: Bremen

Urlaub: Bremen

Vor kurzem ging es fĂŒr mich beruflich in die Hansestadt Bremen. Trotz der beruflichen Termine gelang es uns kurz die Stadt anzuschauen und natĂŒrlich was zu verköstigen. Bremen war im frĂŒhen Mittelalter ein Missionsbistum, welches zunĂ€chst Sachsen, dann Skandinavien missionieren sollte. Mit der Reformation wurde Bremen zunehmend evangelisch. Etliche Kirchen zeugen von dieser Zeit. NatĂŒrlich schauten wir auch zum Rathaus und den Skulpturen, wie den Bremer Stadtmusikanten. FĂŒr das Loriot-Denkmal war ich am Morgen dann doch zu faul. Um ehrlich zu sein hĂ€tte ich eine grĂ¶ĂŸere Statue erwartet. Die Altstadt gefiel mir Ă€ußerst gut. Die Gruppe hatte Hunger, also ging es gleich in ein Restaurant. Den „Rest“ werde ich mir ein andermal anschauen dĂŒrfen. Das Restaurant unserer Wahl wurde der Kleine Ratskeller. Der Labskaus war genauso wie das Bier lecker. Panfisch probierte dann doch keiner, aber von Steak und den anderen Gerichten war jeder begeistert. Das gilt auch fĂŒr die Bedienung und den servierten Schnaps. Besonders fĂŒr die auslĂ€ndischen GĂ€ste aus unserer Runde war ein Handwerker auf der Walz der Höhepunkt des Abends, der uns auf Englisch ein wenig was zur Tradition und seiner Reise erzĂ€hlte. Leider hatte ich nicht die Zeit mir mehr anzuschauen. Hoffentlich ein andermal. Ach ja, […]

Weiterlesen

Rezension: Es geht auch ohne Plastik – 3. Woche

Rezension: Es geht auch ohne Plastik - 3. Woche

Nach der 2 kommt die 3. Willkommen in der dritten Woche bei der Plastik-Challenge! Ein wenig was hat sich tatsĂ€chlich außerhalb der 30-Tage-Challenge getan. Inzwischen hĂ€ngt ein Beutel in der KĂŒche, um PlastikmĂŒll zu sammeln und zum nĂ€chsten PlastikbehĂ€lter zu gehen, der zumindest in der NĂ€he des Weg zum GerĂ€tehaus liegt. Zudem hĂ€lt seit neuestem ein Aufkleber auf dem Briefkasten Werbeprospekte und kostenlose Zeitungen ab. Zugegeben ich habe weiterhin noch ab und zu Salat zum Mittag gekauft, verpackt in ganz schön viel Plastik. Heute geht es ins Bad! Genauer gesagt wird Bad und Kosmetik umgestĂŒlpt. Bad ohne Plastik wird in Kapitel 7 behandelt. Dabei werden Alternativen zu PlastikzahnbĂŒrsten und Co aufgezeigt. Challenge Wie auch in den bisherigen Wochen gibt es ein paar EinschrĂ€nkungen durch Feuerwehr und die Arbeit, aber hey, ansonsten wĂ€r es ja langweilig und lebensfremd. Folglich habe ich ein paar Challenge-Tage vorgezogen. Grob kann man sagen, dass entweder Bambusalternativen oder selber machen empfohlen wurde. Bambus ist eine Untergruppe der SĂŒĂŸgrĂ€ser, wĂ€chst bis auf Arktis/Antarktis und Europa auf jedem Kontinent. Bambus kann nach 4-6 Jahren geerntet werden, denn er wĂ€chst sehr schnell. Bis zu 1 Meter innerhalb von 24 Stunden ist möglich. Bambus ist ein Naturprodukt, wodurch die Entsorgung […]

Weiterlesen

Bier: Metalfest in Plzen

Bier: Metalfest in Plzen

UrsprĂŒnglich wollte ich ja nur wissen, wo Amon Amarth auf Tour ist. Eine meiner Lieblingsbands hat ein neues Album herausgebracht und nachdem ich den letzten Auftritt in MĂŒnchen verpasst hatte – am Wochenende vor meinem Rigorosum, wĂ€hrend ich noch mit einer ErkĂ€ltung zu kĂ€mpfen hatte – wollte ich es diesmal schlauer anstellen. Nur leider fand ich außer Festivals nichts in Deutschland. Irgendwie fiel mir in der Liste das Metalfest in Pilsen auf. Pilsen ist von MĂŒnchen aus recht bequem zu erreichen und schon war ich neugierig. Die Tickets kosteten zu diesem Zeitpunkt umgerechnet 75 Euro fĂŒr 3 Tage. Bucht man frĂŒher, kommt man sogar mit nur 50 Euro aus. Zwar nur eine BĂŒhne, aber mei, mehr als eine Band gleichzeitig kann man sowieso nicht sehen. Kurz darauf waren zwei Festivaltickets gebucht, ein Wurfzelt gekauft, welches sich als zu klein herausstellte, und es ging mit dem Zug nach Pilsen. Nachdem wir zunĂ€chst zu weit gelaufen waren, kamen wir am schlecht ausgeschilderten Zeltplatz an. Im Gegensatz zu mir bekannten Festivals war nichts eingezĂ€unt. Hieß man suchte sich einfach einen Platz aus und fertig. Leider wurde im großen Versorgungszelt fast die ganze Nacht ĂŒber Musik gespielt. NĂ€chstes Mal suchen wir uns wohl einen […]

Weiterlesen

Quick and Dirty: Tantanmen

Quick and Dirty: Tantanmen

Nachdem ich Tantanmen oder auch Tantan Ramen genannt in zwei Restaurants – einmal in MĂŒnchen (existiert nur leider nicht mehr) und einmal in Sydney – gegessen hatte, musste ich sie natĂŒrlich daheim nachmachen. Diesmal hatte ich sogar an die Eier gedacht. Dass sie nicht so weich ausschauen, wie sie sein sollten, liegt am Einsatz. Es ist irgendwie unpraktisch, wenn die Nudeln und Eier gerade anfangen zu köcheln und der Piepser geht. FĂŒr das hin ist das Gericht eh noch gut gelungen. ZurĂŒck zum Gericht. Auch wenn ich die Nudelsuppe in japanischen Restaurants probierte, ist es ein chinesisch-japanisches Gericht. Angelehnt an Ramensuppen, aber mit der SchĂ€rfe aus Sichuan. Ich habe bisher von mehreren Versionen gehört. Fangen wir mit der BrĂŒhe an: Von Miso-Suppe wie in klassischen Ramen bis hin zu scharf muss es sein. Ich verwendete kurzerhand die schĂ€rfsten Ramen der Welt, nahm aber etwas mehr Wasser. Damit hatte ich zwar ein Fertiggericht verwendet, aber musste mir nicht groß Gedanken machen um die BrĂŒhe und SchĂ€rfe. Zudem habe ich fĂŒr ein schnelles Essen immer Packungen daheim. Die nĂ€chste Variation, die mir bekannt ist, ist das Hackfleisch. Bisher habe ich es einfach in der BrĂŒhe gekocht. Diesmal brut ich es zusammen mit […]

Weiterlesen