Ausprobiert: Karambole

Karambole oder auch Sternfrucht kennen sicherlich viele von euch. Ich bin noch immer auf der Suche nach der perfekten Karambole. In Australien hatte ich eine frisch von einer Farm und alles hier im Supermarkt kommt bei Weitem nicht hin. Daher kam ich auf die Idee 500 g aus Thailand zu importieren. Sternfrucht w├Ąchst auf einem Baum, der zu den Gurkenb├Ąumen geh├Ârt, und urspr├╝nglich aus S├╝dostasien stammt. Inzwischen wird Karambole in den Tropen und Subtropen kultiviert. Die Fr├╝chte sind 8 bis 13 cm lang, mit einem Durchmesser um die 5 cm, elyptisch bis eif├Ârmig und gelb. Unterteilt ist die Frucht in 5 Rippen und Rillen, w├Ąhrend die Schale wachsartig ist. Das Fruchtfleisch ist gelb durchscheinend und schmeckt leicht s├Ąuerlich bis s├╝├č. Die Schale kann ├╝brigens mitgegessen werden. Durchgeschnitten ist die Sternfrucht sehr dekorativ und wird daher gerne auf Platten, Cocktails und Desserts verwendet. Die Frucht besteht aus etwa 90% Wasser, zudem enth├Ąlt sie viel Vitamin A und C, Eisen und Calcium. Patienten mit chronischem Nierenversagen sollten jedoch Karambole meiden. Und kam der Geschmack der importierten Karambole hin? Leider nicht, aber zumindest schmeckte sie deutlich besser als die vom Supermarkt.  

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Bier: Br├╝sseler Flughafen

Bier: Br├╝sseler Flughafen

Vor kurzem habe ich etwas geniales f├╝r Liebhaber von belgischem Bier entdeckt: Direkt vorm Gang zum Gate B am Br├╝sseler Flughafen gibts eine Minifressmeile inklusive einer Bar mit belgischem Bier. Da meine Reisebegleitung noch gar kein einziges belgisches Bier probiert hat, bestellten wir 2 der 3er-Testbretter, wo man die F├╝llung aus den Standardbieren der Zapfanlage aussuchen kann. Zudem gibts aus der Flasche auch lokale Biere und wieder ein paar Bierchen, die ich noch nicht kenne. Probiert wurden die folgenden Biere: Leffe Blonde: leicht herbes Bier, passend f├╝r Pilstrinker, s├╝ffig, aber auch nicht so besonders Leffe Bruin: dunkles, braunes Bier, ebenfalls s├╝ffig Stella: der Standard, Pils, leicht bitter, aber angenehm s├╝ffig Gordon Finest Scotch Ale: Oberg├Ąriges, s├╝├čes Starkbier mit Scotch-Note. Geschmack: malzig – hopfig bitter – s├╝├č karamellig. Mein pers├Ânlicher Favorite in der Liste Duvel: leicht herbes Bier, Standard Sowohl Leffe Ruby als auch Hoegaarden Ros├ęe waren leider aus. Beim n├Ąchsten Mal probier ich die Biere, die ich noch nicht kenne.

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Fundst├╝cke

Fundst├╝cke

Nachdem ich in letzter Zeit sowohl Sommerpause machte, als auch h├Ąufiger unterwegs war, m├Âchte ich euch als Fundst├╝cke ein paar Gerichte zeigen, wie diese thail├Ąndisch angehauchte Suppe. Baklava und andere t├╝rkische Geb├Ącke kannte ich bisher nur in ganz s├╝├č und mit N├╝ssen. Hier gab es Engelshaar mit K├Ąse gef├╝llt, was trotzdem s├╝├č war, aber gleichzeitig herzhaft. Obst aus Thailand: Mangosteen, Longkong, Salak und Karambole. Dann habe ich noch einen Kochkurs besucht, praktisch gesagt die Fortsetzung zu meinem ersten afghanischen Kochkurs und es war wieder einmal sehr lecker. Den Pudding werde ich sicherlich einmal nachmachen. Einzelne Beitr├Ąge lohnen sich leider nicht, aber ich habe trotzdem gut w├Ąhrend der Zeit gespeist und neues entdeckt.

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Urlaub: Marrakesch

Urlaub: Marrakesch

Nachdem ich 2014 beruflich in Marrakesch war und mich in die Stadt – und das Essen – verliebt habe, war ich gespannt, was sich ver├Ąndert hat. Diesmal sollte allerdings, nachdem es damals nicht klappte, der Schwerpunkt auf Ausfl├╝ge in die Umgebung liegen. Im August ists eigentlich zu hei├č f├╝r einen Urlaub in der Ecke der Welt, aber es war zeitlich noch die sinnvollste Variante. Wir hatten Gl├╝ck undeine verh├Ąltnism├Ą├čig k├╝hle Woche erwischt – 30 bis 37 Grad in Marrakesch und etwas ├╝ber 40 in der W├╝ste. Es hat sich tats├Ąchlich was ge├Ąndert. Im Vergleich zu vor 3 Jahren fand ich die H├Ąndler angenehmer. Es waren z.B. weniger Hennafrauen unterwegs und wenn, haben sie nicht versucht dir einfach auf den Arm zu malen. Insgesamt waren viele Polizeikontrollen an den Zufahrtsstra├čen in die St├Ądte zu sehen und auch zivile Polizisten waren unterwegs. Bevor Taxis oder andere Fahrzeuge auf die Zufahrtswege zu den Hotels fahren durften, wurden sie kontrolliert. Genauso musste man durch n Mini-Securitycheck durch, bevor man im Hotel war. Der war zwar mehr Zierde als echte Kontrolle, aber zumindest wussten die Angestellten innen, dass sie wieder mal eine T├╝r ├Âffnen sollten. Menara Mall kannte ich damals noch nicht und auch der […]

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Bier: Bier aus Marokko

Bier: Bier aus Marokko

Auch wenn die Einheimischen in Marokko keinen Alkohol trinken und einige Restaurants auch keinen Alkohol anabieten, gibt es in dem Land ausgezeichneten Rotwein – und eine Brauerei. Da man als Besucher vielleicht in die Versuchung ger├Ąt Bier zu trinken, m├Âchte ich euch wenigstens zwei Biere kurz vorstellen. Mit dem Namen Flag gibt es sowohl ein Pils auch ein Sp├ęciale, wobei letzteres finde ich besser schmeckt. Zudem kann man Casablanca kaufen. Beide Biere geh├Âren zur Groupe des Brasseries du Maroc. Marokkos einzige Brauerei, die 1919 gegr├╝ndet und 1995 privatisiert sowie zeitweise im Besitz des K├Ânigs war, ist heute im Streubesitz von Banken und Versicherungen. Sie arbeitet eng mit Heineken zusammen, dessen Bier sie in Lizenz braut und vertreibt. Das Casablanca ist das Standardbier, welches etwas teuerer als das Flag Sp├ęciale ist und in den meisten Hotelbars vertreten ist. S├╝ffig-frisch, nur leicht hopfig und mit nur wenig Schaum. Das Aroma ist verhalten, nur leicht gehopft. Gut gek├╝hlt passt es gut in die warmen Temperaturen. Das Flag Sp├ęciale ist ein wenig w├╝rziger, leicht bitter und ebenfalls mit eher wenig Schaum. S├╝ffig und passt ebenfalls toll zu den warmen Temperaturen. Beide Biere sind nichts besonderes, es gibt auch kein Craft Bier und die Auswahl […]

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Reise: Granville Market in Vancouver

Reise: Granville Market in Vancouver

Wer in Vancouver ist, sollte – sofern er sich f├╝r gutes Essen, Marktst├Ąnde, Bier oder Kunst interessiert – zu Granville Island und dem Grandville Island Market gehen. Ich war zweimal dort, einmal, um die Insel zu sehen und einmal f├╝r die Markthallen. Granville Island kann man entweder mit der F├Ąhre oder zu Fu├č erreichen. Die Halbinsel war einst Industriegebiet und wurde dann langsam anderen Verwendungszwecken zugef├╝hrt. K├╝nstler haben und wurden auf die Insel angesiedelt, so dass m├Âglichst ein Anteil von 30% Kunst entsteht (plus minus, aktuell eher 19%). Neben Restaurants und Bootsverleihen gibts auch noch den ├Âffentlichen Markt. Im Markt selber gibts Obst- und Gem├╝sest├Ąnde mit Produkten aus der Region, einzelne exotische St├Ąnde (Mexikanisch und Chinesisch) und Pflanzen. So der erste Eindruck. Schaut man weiter, gelangt man ├╝ber K├Ąse, Fleisch und Fisch entweder zu den Restaurants in der Markthalle oder nochmals zu K├╝nstlern. Nat├╝rlich musste ich was probieren, genauer gesagt Fisch, und auch etwas vom Lachs mitnehmen. An einem der L├Ąden erh├Ąlt man ger├Ąucherten Lachs in verschiedenster Form und so verpackt, dass man ihn auch ins Flugzeug nehmen kann. Ich entschied mich f├╝r Salmon Jerky, Candied Salmon und ger├Ąucherten Lachs, der auch noch mit Ahornsirup ├╝berzogen war. Candied Salmon fand […]

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