Bier: Limelight Session

Bier: Limelight Session

Nach meinen Reisen bekam ich von Biervana* dieses Limelight Session Bier der Munich Brew Mafia, was auf 5000 Flaschen begrenzt ist. Kommentar dazu (freie Wiedergabe von mir): es sollte eigentlich nicht nach Butter schmecken, tuts aber, aber ist ned schlecht. Dann mal gucken. Beim Antrunk kam direkt der Buttergeschmack auf mich zu, mit ein wenig Biskuit? Auf jeden Fall würde ich das eher in die Backecke stellen. Anschließend gings leicht hopfig zu. Kräutrig bis floral. Insgesamt eine witzige Mischung. Name: Limelight Session Brauerei: Munich Brew Mafia Stil: Schankbier Alkoholgehalt: 4,4 % Bitterheit: – Inhalt: 0,33 l Preis: – Dazu passt: Gebäck * Auch wenn ich die Biere von Biervana kostenlos erhalten habe, bleibt meine Meinung davon unberührt. Vielen Dank nochmals dafür!

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Bier: Obaladara

Bier: Obaladara

Wer kann sich unter einem Obaladara* was vorstellen? So ging es meiner Probierrunde auch. Kein Franke dabei, also versuchten wir das Wort herzuleiten. Die Brauerei Ott verrät folgendes: Das Original Obaladara ist ein Malzaromatisches Bier mit leichter Karamelnote. Zusätzlich wurde der Geschmack durch Röstmalznoten und einem leicht spürbaren Hopfenaroma abgerundet. Das Vollbier klingt schon einmal gut. Aber was bedeutet das Wort wirklich? Also: Oberladara kommt vom Bambergerischen „Oberlahnlatter“ und bezeichnet die Ortschaft bzw. die Bewohner am Oberlauf der Leinleiter: Oberleinleiter. Das ist gleichzeitig der Sitz der Brauerei Ott. Das Bier ist rot-braun und riecht bereits angenehm süß nach Malz. Der Geschmack macht da weiter. Süffig, malzig und sehr voluminös. Später wirds auch noch würzig und ein wenig bitter, aber nur einen Hauch davon. Davon könnt ich mehr trinken – und die anderen Tester auch. Name: Obaladara Brauerei: Brauerei Ott Stil: Vollbier/Dunkles Bier Alkoholgehalt: 5,1 % Bitterheit: – Inhalt: 0,5 l Preis: – Dazu passt: Essen, geht aber auch ohne 😉 * Auch wenn ich die Biere von Biervana kostenlos erhalten habe, bleibt meine Meinung davon unberührt. Vielen Dank nochmals dafür!

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Bier: Lammsbräu Dinkel

Bier: Lammsbräu Dinkel

Nachdem ich letzten Freitag mit einem Bio-Craft Bier das Wochenende eingeläutet habe, ist heute ein normales Bio-Bier dran: Neumarkter Lammsbräu Dinkel. Jupp, eines der wenigen Dinkelbiere, die man meiner Meinung nach trinken kann. Bananig, nussig, vanillig, mit einem eher grob-kräftigen Getreidegeschmack (Fladenbrot?). Insbesondere die Banane sticht heraus und erinnert dadurch fast an ein Weizen. Wenn man sich die Bewertungen auf RateBeer und Bier Index anschaut, kann das Bier kaum gut schmecken. Jetzt kommt das berühmte aber: aber ich liebe es! Es ist seit Jahren eines meiner Lieblingsbiere – noch vor den Zeiten von Craft Bier. Klar, es ist ungewöhnlich – Dinkelbier gibts nicht allzu häufig – aber ich mag genau das. Name: Dinkel Brauerei: Neumarkter Lammsbräu Stil: Dinkelbier Alkoholgehalt: 5,2 % Bitterheit: – Inhalt: 0,33 l Preis: unter 1 Euro Dazu passt: offiziell: leichte Desserts und Salate. Meiner Meinung nach fast alles, auch Chips

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Bier: Frischer Traum

Bier: Frischer Traum

Das nächste Bier in der Reihe stellt der Frische Traum des Riedenburger Brauhauses dar, welches gemeinsam mit der Kehrwieder Kreativbrauerei entstand. Das besondere an dem Bier ist die erntefrische Verwendung von deutschem Bio-Hopfen. Für das Grünhopfenbier wurde die Sorte Cascade ohne Trocknung verwendet. Folglich ist das Bier nur für kurze Zeit zu bekommen. Das nächste auffallende ist das Etikett, welches von Katja Marx gestaltet wurde und den Patron der Hopfenbauer in der heutigen Zeit zeigt. Gespannt war ich auch, da ich während meiner Grundschulzeit in Riedenburg im schönen Altmühltal im Schullandheim war und Jahre später auch das Bier aus Riedenburg probierte (zuletzt das Emmer-Bier). Geruch ist erfrischend und etwas hopfig. Das zieht sich durch, auch beim Antrinken und im Abgang ist das zu schmecken. Zudem habe ich das Gefühl von einer leichten Zitronennote. Die Bitterkeit ist überraschend angenehm. Insgesamt ein sehr leckeres und süffiges Bier, das ich sicherlich nicht zum letzten Mal getrunken habe. Name: Frischer Traum Brauerei: Riedenburger Brauhaus Stil: Wet Hop Pale Ale Alkoholgehalt: 5,7% Bitterheit: 55 IBU Inhalt: 0,33 l Preis: etwa 2,50 € Dazu passt: jedenfalls nicht zu süßem Käse 😉

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Bier: Wuide Hehna und Wuidsau

Bier: Wuide Hehna und Wuidsau

Hoppebräu war einer meiner ersten Lieblingsbrauern im Craft Bier-Bereich. Daher dürfen die Biere hier auf meinem Blog nicht fehlen. Auf den letztjährigen Bierinseln habe ich auch die Biere, also Wuider Hund, Wuide Hehna und Vogelwuid, probiert, jedoch gabs damals noch keine Wuidsau. Beim Amber namens Wuidsau werden die Malze Pilsner Malz, Münchner Malz und Caraaroma Malz verwendet, um dem Amber Ale die Vollmundigkeit und Farbe zu verleihen. Dafür wird das Bier mit nur einer Sorte gehopft, und zwar dem Australischen Galaxy. Eindruck: fruchtig, herb, für mich angenehm bitter und gut zu trinken. Durch das Pilsner Malz und Carahell wird die Wuide Hehna goldgelb. Der deutschen Hopfen Magnum sorgt für die Grundbitterheit. Für die Hopfenstopfung werden die US-Sorten Citra und Amarillo verwendet, die dem Bier etwas fruchtiges und erfrischendes verleihen. So viel zur Theorie. Und wie schmeckts? Etwas nach Zitrus, feinherb, erfrischend. Angenehm zu trinken und nicht so bitter wie beispielsweise ein Pils. Also perfekt für den Abend, am besten einem im heißen Sommer. Name: Wuide Hehna bzw. Wuidsau Brauerei: Hoppebräu Stil: Schankbier bzw. Amber Ale Alkoholgehalt: 4,1 bzw. 5,6 % Bitterheit: 35 bzw. 45 IBU Inhalt: 0,33 l Preis: 2,20 bzw. 2,50 Euro Dazu passt: viel 😀 Wuide Hehna: Burger, […]

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München und seine Biere

München und seine Biere

Was wäre München ohne sein Bier? Rede ich mit Ausländern, ist Bier eines der ersten Sachen, die ihnen in den Sinn kommen. Leckeres, süffiges Bier, in großen Maßkrügen. Alternativ gleich das Oktoberfest – Bierfest – oder die nette Atmosphäre. Innerhalb von Deutschland fallen häufig noch die vielen Biergärten auf. Was ist dran am Bier in München? Auf dem Oktoberfest darf nach alter Tradition nur Bier ausgeschenkt werden, das in München gebraut wird. Auch wenn mittlerweile manche Brauereien auf Grund des Platzes an den Stadtrand ziehen, wird auch noch recht zentral gebraut. Das Augustiner gehört zum Beispiel zum Westend dazu. Augustiner ist die älteste noch existierende Brauerei in München, die zu über 50% in Besitz einer Stiftung ist. Ich schätze, dass Augustiner das meist getrunkene Bier in München ist. Bei den meisten, die ich kenne, ist ein Kasten vom Hellen daheim. Manchmal, wenn ich zur U-Bahn gehe, habe ich einen angenehmen Biergeruch in der Nase. Sowohl Franziskaner als auch Spaten werden bei mir in der Nähe im alten Sudhaus von Löwenbräu gebraut. Dabei zeigt sich auch gleich, dass die allermeisten Münchner Biere nicht mehr im Familienbesitz sind. So gehören Spaten, Franziskaner und Löwenbräu zur ABInBev-Gruppe, zusammen mit beispielsweise Becks. Zu den […]

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