Quick und Dirty: Geschnetzeltes mit Kürbis und Pfifferling

Quick und Dirty: Geschnetzeltes mit Kürbis und Pfifferling

Früher, als ich noch zur Schule ging, half ich im Spätsommer/Herbst häufiger bei der Kürbisernte auf einem Bauernhof. Die Teile wiegen einiges, sollen nicht beschädigt werden, aber gleichzeitig will man vorankommen. Also paar Leute pflücken, werfen sie dann dem Nachbarn zu, der sie fängt und weiterwirft, bis sie in der Kiste verstaut sind. Oder anders gesagt: Fitnessstudio für den Oberkörper ohne den Mitgliedsbeitrag zahlen zu müssen. Diese Ernten sind mir immer noch gut in Erinnerung, wodurch ich zwar jedes Jahr Kürbis esse, aber meist nach 1-2 Stück genug habe. Dieses Jahr wurde aus dem Hokkaido ein Geschnetzeltes mit Pfifferlingen und dazu gabs Reis, den schließlich musste ich auch die Pfifferlingssaison mitnehmen. Auch wenn der Vorschlag der Kombi auf wenig Begeisterung stieß, kam das Gericht schlussendlich gut an.

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Quick und Dirty: Kimchi-Pancake mit Shrimps

Quick und Dirty: Kimchi-Pancake mit Shrimps

Was macht Frau, wenn sie noch Kimchi und Glasnudeln übrig hat? Genau, Shrimps für zwei leckere Gerichte kaufen! Kimchi-Pancakes mit Shrimps wollte ich schon länger ausprobieren und wenn die Lebensmittel weg müssen, ist nun mal die letzte Gelegenheit. Kimchi-Pancakes gehören zu den Buchimgae in der koreanischen Küche. Ich bin fasziniert davon, welche Arten von Pfannkuchen es gibt. Buchimgae heißt Pfannkuchen und als Unterkategorien kann man Buchweizen, Kimchi, Zucchini, Frühlingszwiebeln und Schnittknoblauch sehen. Im Endeffekt taut man für die Kimchi-Pancakes mit Shrimps die Shrimps auf, schneidet sie klein, vermischt sie mit Kimchi, Mehl, Ei und etwas Wasser, Salz, Zucker, ggf. Zwiebel oder Frühlingszwiebel und bäckt den Teig in der Pfanne nach und nach heraus. Wenn man großen Kimchi hat (ganze Blätter z.B.) kann man diesen paniert in der Pfanne braten. Erst später habe ich nachgelesen, dass man anstelle von Shrimps auch gerne Hackfleisch in den Teig gibt. Ich habe den Kimchi so gelassen, wie ich ihn eingelegt habe, abgetropft und dann in den Teig gegeben. Beim nächsten Mal schneide ich ihn kleiner, damit der Teig leichter zum Rühren ist. Shrimps würde ich diesmal auch kleiner schneiden, aber ich denke das ist Geschmackssache. Dazu passt Soyasauce. Eine Mischung aus Soyasauce, Reiswein, Sesamöl, […]

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Geschmorte Niere römischer Art

Geschmorte Niere römischer Art

Als ich Anfang des Jahres Nieren beim Metzger meiner Wahl sah, beschloss ich sie zu kaufen und zunächst einzufrieren. Bei passender Gelegenheit (Sonntag und nichts passendes zu Essen im Kühlschrank) taute ich sie auf, um sie euch heute passend zur Challenge des Monats (die dank privater Gründe eigentlich ab Sommer im Sand verlief – ich habe immer noch Hoffnung, dass ich den Rest schaffe) als geschmorte Niere römischer Art zeigen zu können. Diesen Monat geht es hier auf meinem Blog um Innereien und Fleischteile, die nicht häufig gegessen werden. Um euch zu zeigen, was man tolles zaubern kann und um mich stärker mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich das Thema für die Monatschallenge gewählt. Niere hatte ich zuvor noch nie gegessen; wenn, dann gabs Leber, oder ausnahmsweise mal Kutteln, Herz, Ochsenschwanz, Schweinehaut oder Schweinefüße. Natürlich musste ich erst einmal an der Niere überall rumdrücken, Lachkrampf inklusive. Im Innereien-Kochbuch Quinto Quarto fand ich dann ein Rezept für geschmorte Niere, welches ich ein wenig abwandelte. Genauer gesagt hatte ich noch 2 Tomaten da, die ich mit in die Pfanne gab. Ergebnis: Niere schmeckt ähnlich wie Leber, wobei ich Leber bevorzuge. Nichtsdestotrotz würde ich wieder Niere essen.

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Quick und Dirty: Spaghetti sizilianisch

Quick und Dirty: Spaghetti sizilianisch

Vor zwei Jahren durfte ich privat nach Porto. Wie so häufig auf Reisen nahm ich kulinarische Entdeckungen mit nach Hause. Neben viel Portwein, Salz und Gebäck landete auch eine Dose Sardinen im Gepäck und langsam wurde es Zeit daraus endlich etwas zu zaubern. Ich konnte mich noch grob an ein sizilianisches Rezept für Spaghetti mit Sardinen erinnern und versuchte mich zu erinnern sowie ein wenig zu variieren. Daraus wurde ein leckeres Pasta-Gericht, welches schnell geht und zugleich günstig ist.

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Quick und Dirty: Chili Cheese Fries

Quick und Dirty: Chili Cheese Fries

Kleines Beweisstück, dass es bei mir nicht immer gesund und nur selbst gemacht zugeht. Ich hatte noch ein paar Reste von Pommes im Gefrierschrank, 1 Wurst, dazu hatte ich, als ich mal krank war, mir n fertigen Käsedipp gekauft (mag wohl daran liegen, dass ich erkältet war). Das zusammen mit Frühlingszwiebeln ergab es ein überraschend leckeres Essen.

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Quick und dirty: Steaksandwich deluxe

Quick und dirty: Steaksandwich deluxe

Vor einiger Zeit hatte ich wieder Lust auf Steak, doch es sollte südafrikanisch angehaucht rauskommen. Also ähnlich wie das Steak beim Südafrika-Kochkurs vor 2 Jahren, aber in Baguette. Kurzerhand wurden die Rezepte rausgekramt und für ein Baguette umgedacht. Zum Glück habe ich hier kleine Baguettes, die man schön halbieren kann für solche Fälle – und fertig war das Steaksandwich deluxe! Es besteht aus einem möglichst fluffigen Baguette, einem leckeren Steak, Zwiebelmarmelade, ggf. Blauschimmelkäse und einem Gläschen Wein für die Köchin. Die Zwiebelmarmelade habe ich bereits als Rezept beschrieben. Sie passt perfekt zum Grillgut, ich kann mir sie aber auch gut zu Fondue vorstellen. Fleisch… Eigentlich sollte die Kombi im Brot an den Südafrika-Kochkurs erinnern, aber ich bekam kein Straußensteak. Also wurds kurzerhand ne Scheibe Rumpsteak Dry Aged vom Simmentaler Rind. Das habe ich nur kurz in Rotwein Knobiöl eingelegt und vorm Anbraten mit Salz und Pfeffer gewürzt. Von beiden Seiten anbraten und schauen, dass es innen noch rosa bis rot ist. Baguette halbieren, den Boden mit Zwiebelmarmelade bedecken, darauf die Fleischscheiben legen, wer will kann jetzt noch Blauschimmelkäse verwenden. Zweite Hälfte drauf legen und fertig ist das Brot.

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