Urlaub: Halifax – Kreuzfahrt

Urlaub: Halifax - Kreuzfahrt

Halifax ist die Hauptstadt von Nova Scotia und war der Anlaufpunkt für Immigranten nach Kanada. In der Stadtgeschichte spielt die Explosion von 1917 eine große Rolle, bei der etwa 2000 Menschen ihr Leben verloren und viele Häuser zerstört wurden. Als Dank für die Hilfeleistung von Boston wird immer noch jedes Jahr ein Christbaum an Boston geschenkt. Aber nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Umgebung ist einiges geboten. Leider war der Aufenthalt nur kurz, so dass in einem Ausflug die Umgebung angeschaut wurde. Das beliebteste Fotomotiv is Peggy’s Cove, ein Leuchtturm an einer schönen Steinküste. Insgesamt ist die Küste sehenswert. Es gibt nur einen einzelnen Sandstrand. Die restliche Busfahrt führte uns zu verschiedenen Küstenabschnitten und mal wieder einen Ahornsirupverkaufsladen. Mit dem Bus gab es eine kurze Rundfahrt durch die Stadt, um wenigstens einen Eindruck zu erhalten. Zudem machten wir halt an einem der Friedhöfer (Fairview Lawn Cemetery), auf dem Titanic-Opfer begraben wurden, und in einem Park. Essen: Hummer! Aber auch allgemein Fisch und Meeresfrüchte. Zudem gibt es paar gute Brauereien. Im Your father’s Moustache in Halifax musste ich ebenfalls das lokale Bier probieren: Blonde und Oatmeal Stout. Das Blonde war von Nine Locks und schmeckte typisch für ein Blonde. […]

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Urlaub: Quebec – Kreuzfahrt

Urlaub: Quebec - Kreuzfahrt

Québec ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt wurde als erste Siedlung der Franzosen in Nordamerika gegründet. Der Stadtname Québec stammt aus der Algonkin-Sprache und bedeutet „Die Stelle, an der sich der Fluss verengt“. Der Sankt-Lorenz-Strom ist nur noch 600 Meter breit und daher schwerer beschiffbar. In Québec unternahmen wir einen Ausflug und besichtigten die Stadt auf eigene Faust. Der Ausflug führte zu einer „Zuckerhütte“, in der die Ahornsirupverarbeitung erklärt wurde. Die Zuckerhütte war stark touristisch – natürlich. Inzwischen wird Ahornsirup nicht mehr mit Eimern gewonnen – oder zumindest nicht kommerziell – sondern über ein ausgeklügeltes Leitungssystem. Der Pfropfen wird jedes Jahr neu im Januar geschlagen. Das Ahornwasser wird grob im März gewonnen. Wenn der normale Baumsaft kommt, hört die Produktion für ein Jahr wieder auf. Größere Bäume haben bis zu 4 Pfropfen. Durchschnittlich kann man pro Baum und Jahr einen Liter Ahornsirup gewinnen, wofür 40 Liter Ahornwasser benötigt werden. Zunächst bekamen wir Apfelkuchen, über den wir Ahornsirup träufeln konnten. Geile Kombi! Das wollte ich schon länger im Winter hier ausprobieren… Ahornsirup auf Schnee/Eis, etwas antrocknen lassen und dann mit einem Stäbchen aufwickeln, fertig ist der Lutscher! Zudem besichtigten wir die Montmerency-Wasserfälle und die Île d’Orléans Insel vor der Stadt, […]

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Urlaub: Montreal, der erste Stopp der Kreuzfahrt

Urlaub: Montreal, der erste Stopp der Kreuzfahrt

Auf mehrere Beiträge verteilt nehme ich euch mit auf der Kreuzfahrt von Montréal nach New York. Das Thema war Indian Summer und die mitgemachte Kreuzfahrt sollte die letzte davon sein. Indian Summer bezeichnet man den bunten Herbst nördlich von Neuengland. Andere Bezeichnungen in anderen Gegenden sind Altweibersommer, Ruska-Aika in Lappland und Momijigari in Japan. Die Blätter sind bunt, also gelb, orange, rot bis violett, nur das Chlorophyll sorgt für die grüne Farbe im Sommer. Wenn nicht mehr genug Licht durchkommt, bleibt der Saft eher in den Wurzeln, die Blätter bekommen keinen Saft mehr und fallen irgendwann ab. Zudem wird Chlorophyll nicht mehr benötigt, wodurch die bunten Farben sichtbar werden. Die Farben sind abhängig vom Baum und vom Boden. Die Kombi sorgt dafür, dass in USA und Kanada mehr rötliche Farben sichtbar sind. Der Zuckerahorn leuchtet in rot. Normalerweise findet der Indian Summer früher statt. Dieses Jahr ist aber der Sommer länger geblieben, wodurch sich der Zeitpunkt der Blattfärbung nach hinten verschoben hatte. Quebec ist normalerweise bis Mitte Oktober die schönste Zeit. Als ich da war, war der Indian Summer noch im vollen Gang. Die Stationen der Kreuzfahrt waren: Montréal Québec Halifax Bar Harbor Boston New York Dazwischen gab es natürlich […]

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Reise: Granville Market in Vancouver

Reise: Granville Market in Vancouver

Wer in Vancouver ist, sollte – sofern er sich für gutes Essen, Marktstände, Bier oder Kunst interessiert – zu Granville Island und dem Grandville Island Market gehen. Ich war zweimal dort, einmal, um die Insel zu sehen und einmal für die Markthallen. Granville Island kann man entweder mit der Fähre oder zu Fuß erreichen. Die Halbinsel war einst Industriegebiet und wurde dann langsam anderen Verwendungszwecken zugeführt. Künstler haben und wurden auf die Insel angesiedelt, so dass möglichst ein Anteil von 30% Kunst entsteht (plus minus, aktuell eher 19%). Neben Restaurants und Bootsverleihen gibts auch noch den öffentlichen Markt. Im Markt selber gibts Obst- und Gemüsestände mit Produkten aus der Region, einzelne exotische Stände (Mexikanisch und Chinesisch) und Pflanzen. So der erste Eindruck. Schaut man weiter, gelangt man über Käse, Fleisch und Fisch entweder zu den Restaurants in der Markthalle oder nochmals zu Künstlern. Natürlich musste ich was probieren, genauer gesagt Fisch, und auch etwas vom Lachs mitnehmen. An einem der Läden erhält man geräucherten Lachs in verschiedenster Form und so verpackt, dass man ihn auch ins Flugzeug nehmen kann. Ich entschied mich für Salmon Jerky, Candied Salmon und geräucherten Lachs, der auch noch mit Ahornsirup überzogen war. Candied Salmon fand […]

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Reise: Vancouver

Reise: Vancouver

Vor kurzem war ich wieder beruflich unterwegs und das auch noch lang genug, um hier ein paar Highlights herauszugreifen, falls ihr mal in die Verlegenheit kommt, nach Vancouver zu reisen. Vancouver hat mir sehr gut gefallen: Meer und Berge direkt nebenan, dazu leckeres Bier, gute Burger und Poutine. Granville hat mir sehr gut gefallen, genauso die vielen Robben, die man beobachten kann. Den Financial District und Gastown fand ich dafür weniger ansprechend. Irgendwo muss ja auch ein Gleichgewicht herrschen. Es war fast schon schade, dass ich beruflich drüben war, denn ich wäre am liebsten weiter gereist in die Rockys und hätte mir gerne mehr angeschaut und auch probiert. Sehenswürdigkeiten in Vancouver Eigentlich wollte ich mir noch mehr in Vancouver anschauen, aber nach dem beruflichen Teil hatte ich wenig Lust auf Museen, wodurch u.a. das Museum of Anthropology at UBC wegfiel. Nachdem ich nochmals nach Vancouver (und ab da weiterreisen) möchte, empfand ich es als kein Beinbruch. Der Ursprung von Vancouver, benannt durch Gassy Jack, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete und dem eine Statue gewittmet ist. Berühmt in Gastown ist außerdem die Dampfuhr, in dessen Nähe ein Starbucks liegt – wie könnte es anders sein. Abends sind die Lokale […]

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Urlaub: Toronto

Urlaub: Toronto

Wie ihr mitbekommen habt, war ich letzte Woche in Cleveland. Um wenigstens etwas zu sehen, wollte ich einen Ausflug zu den Niagarafällen machen. Dabei stellte ich fest, dass von Cleveland aus ein Auto am praktischsten ist. Zufälligerweise waren zu dem Zeitpunkt Flüge über Toronto die günstigsten. Und von dort aus kann man neben mit eigenen Auto auch Touren buchen oder mit Öffentlichen zu den Niagarafällen fahren. Perfekt! Somit hängte ich 3 Tage in Toronto an meine Reise nach Cleveland an. Die Frau Leberkassemmel will ja dann auch die Stadt sehen. Wer noch nicht in Toronto war, wird sich vielleicht über die hohen Übernachtungskosten wundern. Mich zog es daher in ein Einzelzimmer im HI Toronto. Das Wasser war leider kalt, aber ansonsten ziemlich passabel mit einem leckeren Frühstück. Ich zeige euch erst mal ein paar Fotos und erzähle über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, bevor ich vom Ausflug zu den Niagarafällen schreibe. Natürlich habe ich auch wieder ein paar Mitbringsel eingekauft, die ich abschließend beschreiben werde. Toronto selbst – 1. Tag Seht ihr den Fernsehturm auf dem oberen Foto? Das ist der CN Tower, der 553 Meter hoch ist. Der Turm hat drei Aussichtsplattformen. Die oberste kann man nur mit einem teureren Ticket […]

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