Auf der Suche nach Rezepten für meine neuen Gewürze* stieß ich auf Mbongo Tchobi, ein schwarzer Fischeintopf. Precious beschreibt den Eintopf so:
Mbongo Tchobi is a spicy black stew typically eaten by the Bassa people of Cameroon. Its deliciousness has made it gain popularity in other parts of the country. The key ingredient is the intensely aromatic mbongo spice, from which the stew derives its name. It is burnt then ground before cooked into a sauce, hence the black colour.
Tja, Mbongo Spice hatte ich nicht und auch sonst kam mehr Gemüse rein als angedacht. Heraus kam ein Fischtopf, der die Küche nach Garnelen riechen ließ, auch wenn keine verwendet wurden. Geschmacklich top!

Mbongo Tchobi ohne Mbongo
Mbongo Tchobi ist ein Gericht, welches v.a. in Kamerun zubereitet wird. Es handelt sich um eine schwarze Suppe aus geröstetem Mbongo-Gewürz, die üblicherweise mit Fleisch oder Fisch gekocht und mit gedämpften, reifen Kochbananen serviert wird. Das Mbongo-Gewürz ging mir ab, daher versuchte ich eine abgewandelte Version mit Fisch und Gemüse zu kochen.
Zutaten
- 2 Fischfilets hier Rotbarsch
- Salz
- Öl
- 1 Zwiebel
- 3-4 Zehen Knoblauch
- 2 Samen Njansang Original wären es etwa 10-15 gewesen
- 1/2 Samen Pébé
- 1 TL Gemüsebrühepulver
- 2 Tomaten
- 1 Lauch
- 2 Stangen Sellerie
- 1 Schote Chili
- 10 Pfefferkörner weiß
Anleitungen
Fischfilet in angenehme Stücke schneiden, salzen und auf die Seite stellen. Eine halbe Zwiebel in Ringe schneiden und mit Öl in einer Pfanne anbraten.
Nebenbei alle anderen Zutaten grob zerkleinern und dann pürieren.
Diese zusammen mit dem Fisch in die Pfanne geben. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen. So lange köcheln lassen, bis das Gemüse weicher und der Fisch durch ist.
Dazu passen Kochbananen, Yams oder eher westlich Reis.
* Die Gewürze wurden mir kostenlos von Camerootz zur Verfügung gestellt ohne eine Gegenleistung zu verlangen.
