Reise: Rom

Im Februar hatte ich das Glück wieder einmal beruflich in Rom zu sein. Leider über ein Wochenende, aber was hilfts. Was mir bereits vor der Ankunft besonders gut gefiel war die Aussicht aus dem Flugzeug als wir über die Alpen flogen. Nicht übel, oder?

Reise: Rom

Nach der Ankunft, insbesondere der ewigen Fahrerei mit Bussen vom Flughafen zum Hotel, das leider etwas außerhalb des Zentrums lag, gönnte ich mir zum ersten Mal überhaupt über den Room Service eine Pizza, die äußerst lecker war. Die Größe war ebenso wie der Geschmack überwältigend.

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Wahrscheinlich keine übliche Sehenswürdigkeit in Rom, aber nachdem das Hotel in der Nähe von einigen Katakomben lag, machte ich mich auf den Weg und erwischte zufällig die größte Katakombe Catacombe di Santa Domitilla. Insgesamt gibt es etwa 60 Katakomben in Rom, wovon man nur einen Bruchteil besichtigen kann. Hier ist die wohl bekannteste Katakombe – Calixtus – von außen zu sehen.

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Leider kann man in den Katakomben nicht fotografieren, aber ich versuche euch das Innere ein wenig zu beschreiben. Bei Catacombe di Santa Domitilla geht es insgesamt vier Etagen unter die Erde (bis zu 30 Meter), wobei die Gänge eine Länge von etwa 17 km haben. Die Gänge wurden von Menschenhand gegraben, um die Toten zu bestatten. Zudem wurde eine dazugehörige Kirche auf den Gebeinen eines Märtyrers errichtet, was ein weiterer Grund für die Katakomben darstellt. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten: im Gang sowie Grabräume für Familien, wobei letzteres natürlich auch mehr kostete. Meist sieht man nur noch die Hohlräume, da es mehrere Episoden von versuchtem Grabraub gab. Nachdem den Toten keine Wertgegenstände mitgegeben wurden, war der Versuch umsonst. Beim Besuch sieht man etwa 4% des Systems sowie einzelne Fresken.
Außerhalb der Katakombe sieht es übrigens so aus.

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Die nächste Station war bei mir die Via Appia Antica, die ich leider ein paar Meter in die „falsche“, also touristisch unschöne Richtung folgte.

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Nachdem das etwa das aufregendste war, kehrte ich wieder um. Tja, manchmal schadet etwas Recherche nicht. Wer auf der Via Appia Antica gehen möchte, sollte den Weg südöstlich von der Katakombe des Heiligen Sebastians wählen. Der Teil soll angeblich schön und bequem begehbar sein.

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Auch wenn man von den Fotos davon ausgehen könnte, dass ich zum Vergnügen in Rom war. Dem war leider mit zwei Präsentationen nicht der Fall. Die meiste Zeit hielt ich mich brav auf der Konferenz auf. Zum Glück gibts auf Konferenzen meist eine gute Gelegenheit etwas besonderes zu sehen: Gala Dinner. In dem Fall ging das Social Event zum Castello Orsini, was im Norden von Rom auf einem Hügel gelegen ist. Leider konnten wir auf Grund der Dunkelheit nicht viel sehen, aber bei Tageslicht muss die Aussicht überwältigend sein.

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Die Burg ist an sich schon beeindruckend.

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Es wird mittlerweile als Hotel und Restaurant genutzt, wobei wir die Möglichkeit hatten nach dem Essen uns ein wenig umzuschauen.

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Der Speisesaal war geschmückt durch interessante Motive.

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Das Dinner selbst wurde durch eine Opernsängern begleitet. Nach ein paar Häppchen (Baguette mit Olivenpaste, Salami und Käsebällchen), die allesamt gut schmeckten, gab es einen Pasta-Gang, hier mit Enten-Sauce.

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Beim Hauptgericht beneidete ich fast die Vegetarier, denn deren Lasagne sah nicht schlecht aus. Wir bekamen einen etwas trockenen Lammbraten mit grünem Spargel. Die Nachspeise machte dafür einiges wett: Schokokuchen, der wie Nutella schmeckte.

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Der Rundgang durch die Burg bildete einen guten Abschluss des Tages. Ich zeige euch einfach ein paar Bilder.

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Kann man lassen, oder? Nach einem weiteren Tag voller Vorträge und einer Heimreise am Abend war mein Aufenthalt in Rom auch schon wieder zu Ende und ich kann euch nicht mal so viel zu tollem Essen erzählen, wie ich noch vor der Reise vorhatte.

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