Rezension: Hummus Bulgur Zaatar

Ich erinnere mich noch gerne an die fantastischen Mezze in einem Restaurant in Singapur. Von dem Rinderfleisch mit karamellisierten Backpflaumen aus der Tajine schwärme ich immer noch (gekocht vor 5 Jahren und das wird auch das erste Rezept sein, wenn ich wieder eine Tajine habe).
Daher gefiel mir das Kochbuch Hummus, Bulgur & Za’atar*, welches über 130 Rezepte und viele Geschichten bietet, sofort. Die Autorin Rawia Bishara, die in Brooklyn das preisgekrönte Restaurant Tanoreen führt, hat unterschiedliche Rezepte aus ihrer Heimat und dem Mittelmeerraum kombiniert und neu interpretiert. Das Kochbuch gefiel mir erst recht, als ich es daheim hatte.

Rezension: Hummus Bulgur Zaatar

Steckbrief

Titel: Hummus, Bulgur & Za’atar**
Autor: Rawia Bishara
Verlag: Edition Fackelträger
Seiten: 224
Preis: 19,99 Euro

Inhalt

Die Speisen im Kochbuch reichen von cremiger Hummus, Taboulé, knusprig frittierten Falafel, eingelegtem Gemüse, Brot, knackigen Salaten bis hin zu süßen Desserts. Dementsprechend schauen die Kapitel aus:
  • Frühstück
  • Vorspeisen
  • Salate
  • Suppen & Eintöpfe
  • Hauptgerichte
    • Vegetarisch
    • Fisch & Schalentiere
    • Geflügel
    • Lamm & Rind
  • Beilagen
  • Eingelegtes & Saucen
  • Desserts
Rezension: Hummus Bulgur Zaatar
Zu Beginn wird zudem die Speisekammer, also typische Produkte, wie Sumach und Mastix, erklärt.

Eindruck

Als erstes stachen mir die vielen stimmungsvollen Bilder und die teils lustigen Anekdoten ins Auge. Sie machen Lust auf mehr – sowohl Gerichte als auch Reisen (zumindest bei mir). 
Die vielen Rezepte bieten für jeden Geschmack etwas. Meist, aber nicht immer, sind sie mit Bildern begleitet, was mir persönlich wichtig ist.
Mir ist es lieb, wenn ich sehe, wie das Gericht aussehen soll, wie im unteren Bild zu sehen. Die Bilder sind allesamt stimmungsvoll und lassen das Foodie-Herz höher schlagen. Die Einteilung ist stringent und praktisch aufgebaut.
Bereits ausprobiert habe ich:
  • Eier mit Za’atar: wird es bei mir sicherlich noch häufiger geben
  • Rote-Bete-Salat (ohne Beitrag): leicht variiert gemacht und für äußerst lecker empfunden. Ein perfekter Salat für nach der Arbeit.
  • Nach Blumen duftender Pudding mit Pistazien und Sirup (ohne Beitrag): Ähnlich dem Milchpudding, den ich für ein marokkanisches Mille Feuille bereits hergestellt habe, allerdings mit Mastix und Orangenblütenwasser. Die beiden zusätzlichen Zutaten lassen den Pudding noch feiner erscheinen.

Zudem kommen viele weitere Gerichte, wie beispielsweise Okraschoten mit Tomaten, auf meine To-Do-Liste. Da wird es mir nicht langweilig – und ihr bekommt sicherlich auch noch Lesematerial.

Bewertung

Aufmachung: 5/5
Beschreibung: 4/5
Struktur: 5/5
Thema: 5/5

Insgesamt: 19/20

Leider sind einzelne Beschreibungen etwas ungenau, was das Nachkochen erschwert. Man kommt schon drauf, was gemeint ist, aber die einzelnen Zubereitungsschritte könnten noch besser beschrieben sein (wie es bei meinen Rezepten vermutlich auch der Fall ist). Das ist für mich wirklich ein Wermutstropfen, denn ansonsten empfinde ich das Kochbuch als genial und lesenswert.

* Das Rezensionsexemplar wurde mir von Edition Fackelträger bereit gestellt. Vielen Dank hierfür! Meine Meinung bleibt davon unberührt.
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