Urlaub: Reykjavik – Ice Cave

Nachdem ich im ersten Teil mir die Halbinsel Reykjavik anschaute und im Bad Blue Lagoon entspannte, ging es Tags darauf in eine Eishöhle. Die Tour habe ich wieder bei Reykjavik Excursions gebucht, wobei die Höhlentour an sich von Into the glacier geleitet und organisiert wird. Aber zunächst sahen wir, nachdem es endlich etwas heller wurde, den Wasserfall Barnafoss. Der Name Kinderwasserfall stammt der Sage nach von einem Unglück. Die Bewohner gingen zur Weihnachtsmesse und ließen zwei Kinder zurück, die zu Hause bleiben sollten. Als die Erwachsenen zurück kehrten, waren die Kinder verschwunden und die Spur führte zum Wasserfall. Die Mutter ließ daraufhin den Steinbogen über den Wasserfall zerstören, damit nicht nochmal so ein Unglück geschieht.

Urlaub: Reykjavik - Ice Cave

Egal wie schaut der Wasserfall traumhaft mit seinem leicht bläulichen Wasser und den Eiszapfen aus.

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Das Mittagessen nahmen wir im Restaurant des Hotels Húsafell ein, das einerseits zwar lecker aussehende Speisen servierte, aber auch etwas überfordert von der Menschenmenge war. Alle Gäste wählten im Bus bereits ihr Essen aus, damit das Restaurant die Speisen schon vorbereiten konnte.
Die Vorspeise kam leicht chaotisch serviert irgendwann dann an meinen Platz, nachdem andere schon das Mittagessen hatten. Es gab wieder einmal Langustensuppe, die fast noch ein wenig feiner abgeschmeckt war. Besonders gut gefiel mir allerdings der Suppenteller.

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Zwei Nachbartische und ich hatten leicht Pech, was die Hauptspeise anbelangt. Mir wurde zwei Mal ein nicht bestelltes Essen serviert, bevor ich den Langustensalat ohne Languste bekam, da Langusten gerade vor mir ausgegangen sind. Immerhin musste ich den Salat nicht bezahlen. Die links neben mir bekamen noch ihr Essen, mussten sich aber, genauso wie ich, beeilen, damit der Truck nicht ohne uns losfährt. Der zweite Tisch bekam gleich gar nichts mehr.

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Leicht hungrig gings in den umgebauten NATO-Truck, auf dem wir unsere Position auf dem Monitor mitverfolgen konnten. GPS machts möglich. Ach ja, im Truck gabs auch WLAN!

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Die Zwischenstation, bei der die Sommertouren starten, bot bereits einen phänomenalen Ausblick.

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Das da war übrigens unser Truck, der Computer-gesteuert Luft aus den Reifen auslassen und in sie einpumpen kann. Der Reifendruck hängt stark vom Untergrund ab und ist besonders gering auf dem Gletscher.

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Aufgeteilt in kleinere Gruppen ging es mit einem lustigen Führer in die Gletscherhöhle. Zur Sicherheit bekamen wir Schneeketten an die Schuhe. Die Eishöhle ist in den Gletscher gebaut, also eine künstliche Höhle. Langjokull heißt übersetzt langer Gletscher und ist tatsächlich der zweitgrößte Gletscher in Island.

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Beleuchtet ist sie mit LEDs, die mittels Bewegungsmelder aktiviert werden.

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Mich faszinierten gleich die verschiedenen Schneeschichten, die man im Eingangsbereich zur Höhle sehen konnte. Die dunklen Schichten enthalten mehr Dreck während des Sommers, während die helleren Schichten aus dem Winter stammen. Bläuliche Stellen entstehen, wenn der Schnee schmilzt und dann wieder gefriert.

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Die Temperatur in der Höhle liegt konstant um die 0 Grad. Also richtig angenehm im Gegensatz zum Wind draußen!

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Wir konnten sogar eine Gletscherspalte von unten sehen!

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Joa, die Beleuchtung war gut.

Urlaub: Reykjavik - Ice Cave
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Mich faszinierte die Beschaffenheit der Höhle. Im Gegensatz zu natürlich Eishöhlen befand sich diese weiter oben im Gletscher und führte uns über den Firnschnee zum richtigen verdickten Eis im Gletscher, was wir durch Echo bemerkten.

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Perfektes Timing: Nach der Tour konnten wir den Sonnenuntergang auf dem Gletscher beobachten.

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Leider etwas verdeckt, aber hinter dem Kakao habe ich Kleinur in der Hand. Ein Donut-ähnliches Siedegebäck, was typisch für Island ist. Das Gebäck wird aus kleinen Teig-Trapezen mit einem Loch in der Mitte hergestellt, durch das eine Spitze des Teiges gezogen wird.

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Im nächsten Teil gehts weiter, diesmal nach Snaefellsness, was auch im Westen von Island liegt.

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