Rezension: Black Sea

Ich reise gerne, ich probiere gerne neues Essen. Kein Wunder, dass ich Länderküche liebe und meine meisten Kochbücher, egal ob in Papierform oder als ebooks, aus dieser Kategorie stammen. Schwarzes Meer hat mich so fasziniert, dass ich nicht auf das deutsche Exemplar warten wollte und das englische ebook kaufte. Die Beschreibung des Verlags ist finde ich eine gute Einstimmung:

Das Schwarze Meer ist für die meisten Mitteleuropäer bis heute ein mythischer Ort – schon die Argonauten verschlug es auf der Suche nach dem Goldenen Vlies an die sagenumwobene Schwarzmeerküste. Die britische Journalistin Caroline Eden hat sich mit Bus und Bahn auf den Weg gemacht, die geheimnisvollen Länder an den Küsten des Schwarzen Meeres zu bereisen und dort neben vielen anderen Eindrücken eine überaus reiche und faszinierende Koch-Kultur kennengelernt. Ihr Weg führte sie vom ukrainischen Odessa an der Küste entlang in die türkischen Städte Istanbul und Trabzon. Mitgebracht hat sie viele unterhaltsame Reisegeschichten und eine Fülle ebenso einfacher wie raffinierter Rezepte. 

War ich nach dem Lesen noch immer begeistert? Was machen die Rezepte? Kommt mit auf eine spannende Reise!

Rezension: Black Sea
Copyright PRESTEL – Randomhouse

Steckbrief

Titel: Schwarzes Meer
Autor: Caroline Eden
Verlag: PRESTEL
Seiten: 280
Preis: 30 Euro

Inhalt

Das Kochbuch Schwarzes Meer gibt einen Einblick in die Küchen der Ukraine, Rumäniens, Bulgariens und der Türkei.

Eindruck

Was gleich auffällt ist die große Anzahl an Fotos. Die Länder sind gut voneinander getrennt.

Rezension: Black Sea
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Pro Land gibt es mehrere bebilderte Beschreibung der Küche, Märkte und Produkte. Manchmal hat man das Gefühl es ist mehr ein Reise- als ein Kochbuch. Man bekommt jedenfalls Lust auf Reisen und die Speisen zu probieren. Das ist ein guter Einstieg in die Rezepte, die teils ebenfalls bebildert und allesamt gut beschrieben sind. Wie die Facebook-Gruppe Kochbuchsüchtig in der Leserunde feststellte, gibt es ein paar Ungenauigkeiten. Im Großen und Ganzen sollte aber die Übersetzung ins Deutsche passen. Im Feldfront-Pilaw hängt die Schmorzeit des Rindfleischs auch von der Größe des Topfs etc. ab.

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Wenn ich mich über solche Kleinigkeiten aufrege, gibt es wohl nicht viel sonst zum beschweren.

Wie immer habe ich auch ein wenig was nachgekocht:

  • Gerösteter Paprika mit Feta (Blackened Peppers with Feta, Tarragon and Mint): sehr lecker, erinnerte mich an eine Variante, die ich in Belgrad probieren konnte, die allerdings ohne Kräuter war.
  • Aprikosen in Sirup (Poached Apricots in Rose Water): super in Joghurt!
  • Börek: Klassiker
  • Yellow Vodka: Wodka mit Zitronenschale und Pfefferkörner, schön erfrischend

Irgendwie habe ich es geschafft jedes Mal zu vergessen ein Foto zu schießen… Ich hoffe ich bessere mich im neuen Jahr.

Bewertung

Aufmachung: 5/5
Beschreibung: 4/5
Struktur: 5/5
Thema: 5/5

Insgesamt: 19/20

Ein kleiner Abzug durch kleinere Ungenauigkeiten/Übersetzungen, aber ansonsten bin ich immer noch stockbegeistert vom Kochbuch und werde sicherlich noch einiges ausprobieren. Wer neugierig wurde, für den habe ich noch eine Leseprobe.

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