Bier: Onkel Herbert Rhabarber Weisse

Das nächste Bier aus dem Special mit Biervana* ist eine Rhabarber Weisse von Onkel Bier mit dem Namen Onkel Herbert. Mit Berliner Weisse habe ich bisher unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Von total ekelhaft (irgendwelche Fertigmischungen aus dem Supermarkt vor zig Jahren), bis hin zu lecker (direkt in Berlin) war alles dabei. Daher war ich auch hier gespannt, wie die Rhabarber Weisse rüber kommt.

Onkel Herbert ist wie früher in Berlin milchsauer und mit Brettanomyces als Zweithefe vergoren worden. Das Rhabarberpürree wurde hinzugegeben. Gebraut wird das Bier jedoch in Belgien in der de Proef Brouwerij Brauerei von Phillip Roberts. Während wilde Hefen vor allem in Deutschland als ein Übel betrachtet werden, sieht das der Brauer als eine Herausforderung.

Durch das Rhabarberpüree merkt man den Rhabarber insbesondere beim Trinken ziemlich deutlich. Hinzu kommt eine angenehme Bitterkeit. Neben Rhabarber befinden sich im Obstkorb auch Grapefruit, Pfirsich und Holunderblüte.
Angenehm finde ich, dass das Bier nicht so pappsüß ist. Es passt perfekt in den Frühling rein. Die Milchsäure ist gewöhnungsbedürftig, wer milchsauer fermentiert wird den Geschmack kennen.

Bier: Onkel Herbert Rhabarber Weisse
  • Name: Onkel Herbert
  • Brauerei: Onkel Bier
  • Stil: Berliner Weisse
  • Alkoholgehalt: 4,4 %
  • Bitterheit: 7 IBU
  • Inhalt: 0,33 l
  • Preis: etwa 2,20 Euro
  • Dazu passt: Kuchen, Obstsalat

*Auch wenn ich die Biere von Biervana kostenlos erhalten habe, bleibt meine Meinung davon unberührt. Vielen Dank nochmals dafür!

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