Bier: Winterbier-Verkostung

Wie ihr unschwer an meiner Bier-Rubrik erkennen könnt, probiere ich leidenschaftlich gerne unterschiedliche Biere von verschiedenen Brauereien aus. Das war eigentlich schon immer so, soweit ich an meine Bier-Trink-Zeit zurück denken kann. Jetzt, nachdem ich direkt neben den, meiner Meinung nach, besten drei Bierläden von München wohne und außerdem die Auswahl durch die Craft Bier Bewegung sich vervielfacht hat, probiere ich erst recht gerne durch.
Daher war ich gleich begeistert, als ich sah, dass die Münchner VHS eine Winterbier-Verkostung anbietet. Als Referent wurde der Biersommelier Klaus Artmann von Biertraum engagiert. So sah das im Laufe des Abends übrigens aus.
Bier: Winterbier-Verkostung

Winterbier-Start: Commerzienrat Riegele

Zum Start gabs ein Commerzienrat Riegele, das durch die Spelzentrennung einen eigenen Geschmack erreicht. Ein ziemlich umkompliziertes Bier, was meiner Meinung nach zu fast allem passt.
Bier: Winterbier-Verkostung

ProBIERen

Natürlich wurden wir beim Probieren angeleitet. Erst schauen, dann riechen und abschließend schmecken, wobei es auch hier drei Stufen gibt. Ich finde den nachfolgenden Vergleich der Schaumkrone interessant.
Leider ist das Foto etwas unscharf geworden, aber ich denke den Unterschied erkennt man, oder?
Der Schaumvergleich stammt übrigens von den im nächsten Schritt probierten Festbieren. 

Winter-Festbiere: Wieninger und Gut Forsting

Den Beitrag zu Wieninger Winter-Festbier muss ich sowieso noch schreiben, nachdem es eines der Biere ist, die ich in letzter Zeit daheim bereits getrunken habe. Ich finde es weniger stark im Geschmack, aber gut zu Pizza z.B. trinkbar.
Das Weihnachstbier von Gut Forsting ist im Gegensatz dazu deutlich kräftiger im Geschmack und gefühlt auch etwas süßer.

ProBIERen: Farbe

Bier: Winterbier-Verkostung
Die Farbe verspricht bereits Gutes!

Winterbiere: Bockbiere

Als nächstes kamen die Bockbiere von Schnaitl und Glaabsbräu auf den Tisch. Schon kräftig, malzig, süß, lecker.
Winterbiere: Bockbiere Teil 2
Es ging genauso lecker und schwer weiter. Diesmal hatten wir ein Weißbier-Bock und das Ambrosius von Alpirsbacher. Auf die beiden Biere war ich besonders gespannt, nachdem ich recht gerne Weißbier-Bockbiere trinke und Alpirsbacher meine Lieblingsbrauerei während meiner Stuttgarter Zeit war.
Der Weizenbock erinnerte mich an einen Bananentraum – gigantisch! Im Gegensatz dazu ist das Ambrosius finde ich würziger-kräuteriger. Im Vergleich mit den anderen Teilnehmern kam das Ambrosius weniger gut an, während ich es z.B. zu einem gut gewürzten Braten oder zu Ziegenfleisch perfekt fände. Das Ambrosius stelle ich übrigens demnächst genauer vor, nachdem ich eine Flasche mitnahm und bereits probierte.

Winterbier – Neutralisation

Geschmack wieder auf ein normales Level bringen mit dem Trumer Pils, das bei Salzburg gebraut wird.

Winterbier-Nachspeise

Mit etwas Schoki wurde die Nachspeise eingeleitet: Mild Porter und Leonhardi-Bock. Den Mild Porter kannte ich bereits. Nachdem ich es irgendwie verpennt habe, das Bier zu verbloggen, kam im Anschluss noch eine Flasche mit nach Hause. Ebenso vom Leonhardi-Bock.
In das Mild Porter könnte ich mich reinlegen. Dazu ein Schokokuchen mit flüssigem Kern und die Leberkassemmel grinst vom einen Ohr zum anderen und schwebt im Schoki-Himmel.
Der Leonhardi-Bock von Autenrieder ist im Gegenzug etwas fruchtiger. Geschmacklich erinnerte er mich eher an einen selbst angesetzten Weihnachtslikör mit Pflaumen, Feigen, Rosinen, Orangen,… *träum*

Winterbier-Nachschlag

Zu Freude der Teilnehmer dauerte der Abend etwas länger und es wurde vom Biersommelier etwas Nachschlag geholt: Pyraser Herzblut Oaked Whisky Ultra und das Sopherl. Die Biere von Pyraser haben mir bisher alle gut geschmeckt und nachdem ich auch gerne Whisky trinke, war ich ziemlich gespannt auf diesen Tropfen.
Zum Glück hat das Etikett nicht zu viel versprochen. Vanillig, karamellig, malzig, kräftig, einfach lecker – vorausgesetzt man mag Whisky. Ich denke das Bier und noch andere aus der Herzblut-Serie wandern ab und zu in meinen Vorrat.
Eisböcke habe ich schon ein paar probiert, aber vom Sopherl nie etwas zuvor gehört. Das Bier schloss den gelungenen Abend gut ab mit seinem Rumtopf-Aroma.
Ich bin schon auf die nächsten Verkostungsrunden gespannt und hoffe, dass ich dann auch Zeit habe.

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