Urlaub: Warschau

Urlaub: Warschau

Im Dezember verschlug es mich für knappe drei Tage nach Warschau, nachdem ich sowohl einen günstigen Flug als auch eine günstige Hotelübernachtung fand. Die Anreise erfolgte über LOT; vom Flughafen fuhr ich mit dem Bus 175 zum Hauptbahnhof für 4,40 PLN (Ticketdauer 75 Minuten). Von dort aus ging es zu Fuß Richtung Altstadt, denn ich wollte noch einiges erkunden. Das Chopin-Konzert am Abend ließ ich ausfallen, um im Hotel einzuchecken und einen faulen Abend zu machen. Tja, wenn das Hotel nicht eine Baustelle gewesen wäre. Angeblich hat man alle Kunden informiert, aber neben mir strandeten an den Tagen davor und danach auch noch andere. Also durfte ich mich erst einmal nach einem Hotel umschauen. Mercure ist vielleicht nicht das schönste Gebäude, kann ich aber trotzdem empfehlen. Leckeres Frühstücksbuffet, auf dem Zimmer Kaffee, Tee und frisches Wasser sowie ein gutes Restaurant im Haus. Leider erwischte mich auch noch eine Erkältung, wodurch ich weniger mir ansah als erhofft, aber was hilfts. Warschau ist die Hauptstadt Polens. Die Innenstadt mit der nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten Innenstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Warschau wurde während des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört, was man an einigen Stellen gut nachvollziehen kann. Ebenso bemerkt man an wenigen […]

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Urlaub: Krakau

Urlaub: Krakau

Für mich ging es vor kurzem für knapp drei Tage nach Krakau, der zweitgrößten Stadt Polens. Krakau habe ich, genauso wie Warschau und Danzig, mir schon vor ein paar Jahren vorgenommen – damals wahnwitzigerweise noch bei einer Wochenreise – wurde aber kurzfristig krank und sagte lieber die Reise aus. Dieses Jahr versuche ich wenigstens einen Teil nachzuholen. Krakau ist eine Studentenstadt mit vielen historischen Gebäuden. Zudem hat sie auch viel geschichtliches aus den letzten 100 Jahren zu bieten. Die ehemalige Hauptstadt zählt zu den ältesten und schönsten Städten Polens. Die Stadt an der Weichsel liegt in Kleinpolen. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten wurde Krakau während des Zweiten Weltkriegs nicht zerstört. Im 6. Jahrhundert wohnte der Stammesfürst und Stadtgründer Krak, auch Krakus oder Gracchus geschrieben, auf dem Wawelhügel. Laut der im 13. Jahrhundert schriftlich festgehaltenen Sage gelang es Krak, Unheil von seinen Leuten abzuwenden, indem er ein in einer Höhle des Wawelhügels hausendes Ungeheuer überlistete. Zwei Hügelgräber und die Drachenhöhle unterhalb des Wawelschlosses erinnern an diese Zeit. Nichtsdestotrotz gibt es den Namen Krakau häufiger. Ich entschied mich für ein längeres Wochenende, eben diese knapp drei Tage, die meiner Meinung nach eigentlich zu kurz sind. Am Tag der Anreise ging es mit […]

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